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Grüne Smoothies – 6 Anfängerfehler und wie du sie vermeidest!

Aktualisiert: 22. Okt 2018 @ 4:53

Grüne Smoothies sind ein herrlicher Start in den Tag. Oder sie sind die perfekte Zwischenmahlzeit. Aber nicht jeder Smoothie schmeckt oder gelingt.

Grüner SmoothieGrüne Smoothies bestehen in der Regel aus Blattgemüse, Früchte und Wasser. Aber sie sind viel mehr. Sie beinhalten wertvollen Nährstoffen, Vitaminen, Aminosäuren, Enzymen und sekundäre Pflanzenstoffe wie etwa die Ballaststoffe. Und jede Menge Chlorophyll.

Damit dir der grüne Smoothie auf Anhieb gelingt, zeige ich dir, auf was du achten musst.

1. Das richtige grüne (Gemüse) verwenden

Als Blattgrün kannst du natürlich alle Blattsalate verwenden. Bei den Kohlsorten würde ich dir wegen der Bekömmlichkeit nur Grünkohl , Schwarzkohl oder Wirsing empfehlen. Darüberhinaus sind frische Gartenkräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Koriandergrün und Minze möglich. Und als Wildkräuter kannst du Löwenzahn, Giersch, Malve und Brennnessel verwenden.

Als Anfänger musst du dich erst einmal an diese Rohkost gewöhnen. Zellulose ist nämlich schwer verdaulich. Daher ist auch ein Nährstoff-Extraktor (Hochleistungsmixer) sehr sinnvoll. Er spaltet die Fasern derart auf, dass dir die Verdauung nicht mehr schwer fällt. Dennoch würde ich dir für den Anfang nur die Blattsalate empfehlen. Spinat ist hier die erste Wahl, da Spinat relativ geschmacksneutral ist, unglaublich nährstoffreich ist und ein wahnsinnig intensives grün ergibt.

2. Das richtige Verhältnis zwischen Gemüse und Obst

NutriBullet_03Um dich an die Naturkost zu gewöhnen, solltest du am Anfang das Mischverhältnis von 40% Blattgrün zu 60% Obst nicht überschreiten. Du kannst dann mit der Zeit den Blattgrün-Anteil anheben.

Beim Spinat wären das etwas 2 Handvoll. Tiefkühlspinat funktioniert übrigens genauso gut. 1 Banane, ½ Apfel, guten Spritzer Zitronensaft und 150 ml Wasser ergibt einen ca. 300 ml grünen Smoothie.

3. Weniger ist mehr

Verwende nicht zu viele Zutaten in einem Smoothie. In der Regel sind 3 bis 4 Zutaten völlig ausreichend. Nehme auch nicht zu viel Wasser oder Saft. 100 ml bis 150 ml sind auch hier völlig ausreichend. Weniger Flüssigkeit macht deinen Smoothie auch cremiger.

4. Achte auf die passenden Zutaten

Nicht jede Kombination von Früchten oder Zutaten ist passend und geschmackvoll. Es gibt aber ein paar Klassiker-Kombis, die du (immer) verwenden kannst:

  • Bananen mit Erdbeeren
  • Mango mit Ananas
  • Birne mit Orange
  • Apfel mit Blaubeeren

5. Auf die Konsistenz achten

Um den Smoothie cremig zu bekommen, sollten immer Zutaten dabei sein, die eine hohe Säumigkeit versprechen. Darunter fallen Früchte wie Bananen, Mango, Pfirsich, insbesondere Avocado, die das Wasser binden. Wasserreiche Früchte hingegen, etwa Trauben, Orangen, Wassermelonen sorgen eher für ein Absetzen von Flüssigkeit und Zutaten. Dies passiert häufig, wenn man z.B. nur Äpfel und Salat als Zutaten verwendet. Bananen und Avocados wirken hier besonders bindend und sorgen dafür, dass die cremige Konsistenz entsteht.

6. Gut Durchmixen!

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Der NutriBullet gilt als Einstiegsmodell. Wir haben ihn getestet.

Du benötigst einen guten Mixer, der alle Zutaten, insbesondere die faserigen nährstoffhaltigen Anteile nicht nur zerkleinert und/oder zerschreddert. Dein Körper (Darm) kann die Aufspaltung nicht selbst vornehmen. Wäre doch Schade, wenn das alles unverdaut wieder ausgeschieden wird. Ein Hochleistungsmixer kann hingegen die Zellwände der Zellulose leicht aufbrechen. Kraftvoll gemixte Smoothies sind auch deutlich bekömmlicher. Insbesondere die Konsistenz deines Smoothies wird durch den Mixer bestimmt. Je kräftiger der Mixer ist, desto cremiger wird die Konsistenz.

Hier geht’s zu unserem Test vom NutriBullet.

 

Gourmet-Tipps für die Zubereitung

Sollte dein grüner Smoothie nicht schmecken weil er zu bitter, zu grasig, zu kohlartig oder auch einfach zu langweilig geraten ist, dann reichen meistens kleine Tricks aus, um den Geschmack positiv zu verändern. Oftmals fehlt nur etwas Zitrusfrucht für mehr Frische oder eine vollreife Banane zum Nachsüßen und der Smoothie ist gerettet.

Es gibt Blattgrün-Sorten, die im grünen Smoothie sehr deutlich hervor schmecken können.  Ich empfehle dir daher, dominante Blattgrün-Sorten – so auch die Wildkräuter – von vorne herein sparsam zu dosieren.

Wegen dem Süßen

Smoothie schmecken am besten, wenn man sie ausschließlich mit reifen Früchten süßt. Denn je reifer das Obst, desto süßer wird der Smoothie. Vor allem reife Bananen, baumgereifte Mangos oder eine Scheiben Honigmelone sind idealer Süßmacher. Sehr gut eignen sich auch (1 bis 2) Datteln mit ihrem hohen Süßanteil.

Der hohe Kohlenhydratanteil ist aber nicht gewünscht. Daher solltest du sehr sparsam damit umgehen! Wenn du auf Low Carb bist, dann greife besser auf Birkenzucker (hier auf Amazon) zurück. Birkenzucker, oder auch Xylit gennant, hat eine tolle frische natürliche Süße, hat keinen Einfluß auf deinen Blutzuckerspiegel (keine Kohlenhydrate) und pflegt sogar noch deine Zähne!

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