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Wenn es mal wieder juckt!

Aktualisiert: 29. Nov 2018 @ 20:47

Sobald die ersten warmen Sonnenstrahlen das Frühjahr einläuten, fliegen auch die ersten Pollen. Und dann kommt das großen Jucken! Oder auch nicht!

Wir sagen dir, warum OPC tatsächlich (nebenwirkungsfrei) helfen kann.

Pollenallergie

Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen 15 und 20 Prozent der Deutschen an Pollenallergie leiden, umgangssprachlich als Heuschnupfen bezeichnet. Das sind ca. 12 Millionen Menschen. Heuschnupfen, oder auch saisonale allergische Rhinitis gennant, weil dieser ja nur in bestimmten Monaten im Jahr auftritt. Ausgelöst wird dieser allergische Schnupfen durch den Blütenstaub von Bäumen, Sträuchern, Gräsern, Getreide und Kräutern.

Bin ich auch betroffen?

Pollenallergie

Normalerweise spürst du sofort, ob du auf Pollen allergisch reagierst. Die (Abwehr)-Reaktionen an deinen Augen, deiner Nase, zeigen es dir sehr eindrücklich.

Wer es aber dennoch nachgewiesen haben möchte, sollte sich bei einem Facharzt mithilfe des Prick-Tests testen lassen. Hier werden verschiedene Pollen-Allergene in die Haut eingebracht. Tritt dann eine Reaktion der Haut auf, weist dies auf eine Allergie hin. Eine Blutuntersuchung kann zudem die Menge der Antikörper gegen die Pollen nachweisen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass du auch „Heuschnupfen“ bekommst, steigt!

Die Allergien nehmen seit Jahrzehnten immer mehr zu. Einer der Gründe dafür ist, dass wir „zu gesund“ sind. Unser Immunsystem ist darauf ausgelegt, abhärtende Infektionen durch Bakterien, Viren und Parasiten zu bekämpfen. Und zwar ständig. Diese werden bei uns aber immer seltener.

Man sieht allerdings auch den Zusammenhang, dass durch die Zunahme der Hygiene und die Steigerung der Aggressivität von Allergenen durch Schadstoffe sowie durch veränderte Lebensgewohnheiten der rapide Anstieg erklärt werden kann. Auch die Luftverschmutzung in städtischen Gebieten verstärke durch ihre zusätzlichen Schadstoffe auch die Heftigkeit von Allergien.

Augenscheinlich ist aber, dass in Ländern der Dritten Welt allergische Erkrankungen fast unbekannt sind. Die Hygiene-These besagt, dass die arbeitslosen Abwehrkörper sich neue Feinde schaffen, zum Beispiel eingeatmete Pollen. Aber das ist ein anderes Thema!

Was passiert eigentlich bei einer Pollenallergie?

Erreicht der Blütenstaub die Augen- und Nasenschleimhäute, bildet der Körper gegen die vermeintlichen Feinde Antikörper und schüttet unter anderem den Botenstoff Histamin aus. Die Abwehrmaßnahmen bestehen dann in tränende und juckende Augen, Fließschnupfen, Niesattacken und Atemnot.

Histamin spielt bei allergischen Reaktionen und im Immunsystem im menschlichen Körper eine besondere zentrale Rolle. Es ist ein körpereigener Botenstoff, ein sogenannter Neurotransmitter, der in den Mastzellen gebildet wird. Es wird immer dann freigesetzt, wenn es um die Abwehr körperfremder Stoffe geht. Es ruft eine Abwehrreaktion hervor und ist daher für die Symptome einer allergischen Reaktion verantwortlich. Soweit so schlecht!

Was kannst du tun?

Normalerweise werden bei allergischen Reaktionen Antihistaminika oder auch entzündungs-hemmende Kortisonpräparate verschrieben, die zu den am meisten verschriebenen Medikamenten in der Welt zählen. Diese verhindern dann die symptomauslösende Wirkung vom Histamin, indem sie die peripheren Histamin-H1-Rezeptoren blockieren. All diese Medikamente verursachen jedoch – weil es eben nur ein chemischer Cocktail ist – häufig sehr unangenehme Nebenwirkungen.

Eine Heilung der Allergie ansich können all diese Mittel nicht!

Die H1-Antihistaminika der 1. Generation haben den Nachteil, dass sie müde machen. Sie blockieren nicht nur die Histamin-H1-Rezeptoren der Mastzellen, sondern auch andere H1-Rezeptoren im Körper, die mit der Allergie gar nichts zu tun haben. Die H1-Antihistaminika der 2. Generation haben gegenüber den Wirkstoffen der 1. Generation eine veränderte chemische Struktur, so dass keine Müdigkeit auftritt. Dafür bleiben aber die Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Mundtrockenheit, Abgeschlagenheit, Bauchschmerzen, Brechreiz, Übelkeit, Durchfall, Über-empfindlichkeitsreaktionen, Schnupfen, Rachenentzündungen und Nasenbluten. Geht’s noch?

Neuerdings kommen auch sogenannte Mastzellstabilisatoren zum Einsatz. Sie bewirken, dass die Mastzellen Histamin und andere Botenstoffe in geringere Menge als sonst ausschütten. Mastzellstabilisatoren helfen gegen akute allergische Beschwerden nur wenig – sie beugen allergischen Beschwerden vielmehr vor. Aber auch hier sind die Nebenwirkungen (aus unserer Sicht) eher abschreckend: Hautreaktionen, Gelenkschmerzen oder einem Anschwellen der Zunge, Reizungen in der Nase und Rachenraum, Nasenbluten, Schleimhautveränderungen, Husten, Kopfschmerzen, Atemnot oder Heiserkeit. Nein Danke!

Es gibt – wie so oft –  auch natürliche Stoffe wie z.B. Flavonoide und in dieser Gruppe bestimmte Verbindungen, insbesondere OPC (oligomere Proanthocyanidine) und Quercetin mit Antihistaminwirkung. Auch Vitamin C hat im übrigen einen nachhaltigen Antihistamin-Effekt.

Nebenwirkungsfreie Hilfe durch OPC

OPC kann eine Allergie oder den Heuschnupfen nicht heilen, aber es unterdrückt die Freisetzung von Histamin derart gut, dass dessen symptomauslösende Wirkung annähernd auf Null gebracht wird. Und das auf natürliche Weise und ohne (negative) Nebenwirkungen.

Breites Anwendungsgebiet

Trauben und OPC

Flavonoide bekämpfen den Heuschnupfen in verschiedenen Bereichen. So hemmen sie die Produktion von Histamin; bei OPC geschieht dies über den hemmenden Effekt auf das Enzym (L-Histamin-Decarboxylase), das Histamin aus der Aminosäure Histidin produziert.

Flavonoide hemmen darüber hinaus auch die Freisetzung von Histamin, während OPC gezielt die Enzyme hemmt, die die Mastzellen aufbrechen können und das Histamin freisetzen. Flavonoide und OPC hemmen auch Oxygenase-Enzyme, die als Antwort auf Histamin wiederum einen Cocktail an pro-inflammatorische Substanzen (Prostaglandine und Leukotriene) produzieren.
Kurzum: OPC behindert einerseits die Ausschüttung von Allergie-vermittelnden Botenstoffen, wie das Histamin, und es geht gegen die Wirkung dieser Botenstoffe (also die dadurch entstehenden entzündlichen Prozesse) vor.

Folge: Kein Heuschnupfen mehr!

Noch eine letzte Anmerkung: OPC beeinflusst im übrigen die Produktion von Antikörpern auf Allergene nicht, so dass es nicht mit Hyposensibilisierungsbehandlungen (z.B. Immuntherapie durch Allergieinjektionen) interferiert.

Auch Vitamin C hat einen Antihistamin-Effekt. Menschen mit einem niedrigen Plasma-Ascorbat-Spiegel haben erhöhte Histaminspiegel. Supplementiert man Vitamin C (Ascorbinsäure), senkt sich dieser Histaminspiegel. Und weil OPC und Vitamin C sich gegenseitig auch noch „boosten“, ist die Kombination der beiden das Mittel Nr. 1 der Wahl!

Informationen über den aktuellen Pollenflug gibt es hier beim Deutschen Polleninformations-dienst ..die du eigentlich ab jetzt nicht mehr benötigst 🙂

Unsere ehrliche Meinung:

Wir von smarter-essen sind von OPC begeistert! Daher habe wir es in unserem Shop mit aufgenommen. Der Hauptgrund dafür ist: Auf dem Markt gibt es viele Anbieter und noch mehr OPC-Produkte. Die allerwenigsten halten aber ihr Versprechen. Zu geringen Mengen an reinem OPC, falsche Angaben zu reinem bioaktiven OPC, fehlendes Wissen und schlichtweg Betrug finden sich hier. Wir sagen dir, worauf du achten musst, wenn du ein qualitativ hochwertiges und damit auch wirksames OPC kaufen möchtest. Muss ja nicht unseres sein..

 

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Quellen:
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Histamin
    • https://de.wikipedia.org/wiki/Allergische_Rhinitis
    • https://www.onmeda.de/heuschnupfen/antiallergikum-mastzellstabilisatoren-10983-3.html
    • Proanthocyanidin-rich Pinus radiata bark extract inhibits mast cell-mediated anaphylaxis-like reactions.
      Choi YH, Song CH, Mun SP. Phytother Res. 2018 Feb;32(2):290-297. doi: 10.1002/ptr.5973. Epub 2017 Dec 6. PMID: 29210121
    • Grape seed proanthocyanidin extract attenuates airway inflammation and hyperresponsiveness in a murine model of asthma by downregulating inducible nitric oxide synthase. Zhou DY, Du Q, Li RR, Huang M, Zhang Q, Wei GZ. Planta Med. 2011 Sep;77(14):1575-81. doi: 10.1055/s-0030-1270957. Epub 2011 Mar 30.PMID: 21452107
    • Kawai et al. Flavonoids and related compounds as anti-allergic substances. Allergol Int (2007) vol. 56 (2) pp. 113-23. Gratis volledige tekst op: http://ai.jsaweb.jp/fulltext/056020113/056020113_index.html
    • Wilson et al. A randomized, double-blind, placebo-controlled exploratory study to evaluate the potential of pycnogenol for improving allergic rhinitis symptoms. Phytotherapy research : PTR (2010) vol. 24 (8) pp. 1115-9
    • Johnston. The antihistamine action of ascorbic acid. Subcell Biochem (1996) vol. 25 pp. 189-213
    • Simons, Rucker, “Gesund länger leben durch OPC”, 9. Auflage 2017
    • Preventive-Health-Guide.com
    • University of Maryland / Medical Center
    • Shi J, Yu J, Pohorly JE, Kakuda Y., „Polyphenolics in grape seeds-biochemistry and functionality.” J Med Food. 2003 Winter;6(4):291-9. (Polyphenole in Traubenkernen – Biochemie und Funktionsweise)

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